Ken Park



Start CHD: Juli 2004
Start CHF: 22.10.2003
            
Ein Film von Larry Clark & Ed Lachman
Drehbuch Harmony Korine
Mit James Ransone, Tiffany Limos, Stephen Jasso, James Bullard
Produktion Kees Kasander
Dauer 96'
Suisa-Nr. 1004.658
Inhalt
In meinem ersten Film "Kids" ging es um die geheime Welt der Kinder, zu der Erwachsene keinen Zutritt haben. In "Ken Park" begeben wir uns nun in die Intimsphäre von vier Familien und lassen auch die Eltern zu Wort kommen. Die Geschichte spielt in Visalia, einer kleinen, abgelegenen kalifornischen Stadt irgendwo auf dem Land zwischen Los Angeles und Fresno. Ihre Hauptfiguren sind drei Knaben und eine Jugendliche, die seit ihrer frühen Kindheit Freunde sind, sowie deren Eltern. Der Film ist geprägt von der ungeschminkten Darstellung ihres Zusammenlebens und zeigt schonungslos den Ausbruch von Gewalt, Sex, Hass, Liebe und die emotionalen Entgleisungen, die an Wahnsinn grenzen.

Larry Clark
Larry Clark - "der einflussreichste, am häufigsten kopierte und geplünderte Filmemacher und gleichzeitig der gefürchtetste des amerikanischen Kontinents" (Libération) - präsentiert KEN PARK, eine tabulose Einsicht in die Welt der Jugendlichen.

KEN PARK wurde in den USA und in den meisten englischsprachigen Ländern zensuriert. Die offizielle Begründung für das Verbot ist wahrscheinlich die Gewalt im Film (vor allem in einer Szene) und die so genannt "expliziten" Sexszenen. Aber wie meistens in solchen Fällen stört der Film von Larry Clark und Ed Lachman, weil er der Gesellschaft ihre eigene moralische Scheinheiligkeit vorhält. Larry Clark ist so explizit, wie er es schon immer in seinen Fotografien war (die weltweit Anerkennung finden): Er nennt die Dinge bei ihrem (pornografischen) Namen.

KEN PARK ist um zwei Kernereignisse herum aufgebaut. Einer Einleitung, in der ein junger Skater mit Übernamen Ken Park seinem Leben ein plötzliches Ende setzt und sich dabei sein zerstörerisches Lächeln bewahrt. Und einem Ende in Form einer unbekümmerten Sexparty. "Beispielhaft für den Erfolg dieses Films sind die Sexszenen, die schönsten und erregendsten der jüngeren Kinogeschichte, einfach weil Clark und Lachman sie genau anders, als in den üblichen Pornos, in Szene setzen." (Serge Kaganski - Les Inrockuptibles).


Pressestimmen
Ein kompromissloses Porträt der US-amerikanischen Jugend. Ein so verstörender wie faszinierender Film. (STUDIO )
Der Regisseur entblösst seine Figuren sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn mit absoluter Unerbittlichkeit. Ein beschaulicher Film, der den Duft der Lust in die Hölle auf Erden wehen lässt. (PREMIERE)
Für uns bleibt Larry Clark derjenige, der die Augen geöffnet hat und sie immer noch weit offen hält. Eine Art Zeuge. (LIBERATION)
Leben, das sich in einem packend schönen Finale verbindet. Die Kamera ist hervorragend, die Echtheit der Situationen und Dialoge nicht zu übertreffen und die Schauspieler sind höchst bemerkenswert in ihrer Authentizität. (REPERAGES)
Das Ergebnis der Zusammenarbeit mit dem grossen Kameramann Ed Lachmann (Virgin Suicides / Erin Brockovich) ist von gefährlicher Schönheit. (TELERAMA)

Links

www.kenpark-lefilm.com
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